|
Der Faire Handel basiert auf der Idee eines gerechteren,
partnerschaftlichen Welthandels.
Die Produzenten in den Erzeugerländern erhalten
für ihre Produkte einen Erlös, der über dem Weltmarktpreis
liegt. Durch langfristige Verträge, sichere Abnahmemengen
und dem direkten Einkauf bei den Erzeugern (ohne Zwischenhändler)
können höhere Sozialstandards gewährleistet werden.
So bekommen Teepflücker und Kaffeebäuerinnen in der
„Dritten Welt“ für ihre Arbeit einen Lohn, der zum Überleben
reicht. Zusätzliche Einkünfte werden in Bildung und
medizinische Versorgung investiert.
Neben sozialen Zielen werden zunehmend ökologische
Kriterien erfüllt.
Insgesamt stärkt der Faire Handel die Produzenten
und ermöglicht wichtige soziale, politische und ökologische
Entwicklungen.
In Deutschland wird der Faire Handel von zahlreichen
entwicklungspolitischen und kirchlichen Gruppen und
Organisationen getragen.
|